Gefördert von



Ein Projekt vom








Häufig gestellte Fragen zur Kooperation von GeyserHaus e.V. und Stiftung „Bürger für Leipzig“ im Rahmen von „Musik macht schlau“:

 

→   Wie wird für das Projekt geworben?

→   Wann beginnt das Angebot?

→   Wieviele Kinder können gefördert werden?

→   Wie wird der Unterricht finanziert?

→   Können die Paten mit dem Patenkind in Kontakt treten?

→   Wie werden die Kinder ausgewählt? Wo findet der Unterricht statt?

→   Wer definiert und prüft die Bedürftigkeit?

→   Zu welchem Zeitpunkt können weitere Kinder kostenlosen Unterricht erhalten?

→   Wie wichtig ist die Motivation der Eltern?

→   Welche Instrumente können erlernt werden?

→   Was passiert mit Noten-Spenden und anderen Sachspenden? Werden die auch verwendet?

→   Welche Instrumente braucht die Musikschule?

 

Wie wird für das Projekt geworben?

Die Stiftung „Bürger für Leipzig“ und der GeyserHaus e.V. informieren über das Vorhaben auf Ihren Web-Seiten und sind auf zahlreichen Stadtteilfesten und kulturellen Veranstaltungen mit ihren Informationsständen vertreten.

Zudem findet eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Musik macht schlau“ statt. Das Angebot kostenlosen Unterrichts für sozial benachteiligte Kinder ist nur ein Teil des Gesamtprojekts „Musik macht schlau“, dessen mittelfristiges Ziel die Verstärkung musikalischer Bildung aller Kinder ist – z.B. im Rahmen von Ganztagsangeboten an Grundschulen.

Wann beginnt das Angebot?

Die ersten Kinder sollen ab September 2008 in das Programm aufgenommen werden.

Wieviele Kinder können gefördert werden?

Die Anzahl der geförderten Kinder ist abhängig von der Höhe des Spendeneinkommens, d.h. es erhalten soviele Kinder Unterricht, wie Mittel zur Verfügung stehen. Seit 2008 konnten 40 Kinder gefödert werden, 20 von ihnen lernen bereits im zweiten Jahr, 10 konnten wir im Schuljahr 2009/10 neu in das Programm aufnehmen.

Wie wird der Unterricht finanziert?

Der Unterricht wird aus Mitteln finanziert, die die Stiftung „Bürger für Leipzig“ im Rahmen ihrer Spendenaktionen für „Musik macht schlau“ einwirbt. Dazu gehören Benefizveranstaltungen wie das Bürgerpicknick im Clara-Zetkin-Park am 13.06.2010 ebenso wie der Verkauf der von Bürgern gespendeten CDs und die Einwerbung von Einzelspenden. Weiterhin besteht die Möglichkeit als Einzelperson oder Gruppe eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, und die Finanzierung des Unterrichts für ein Jahr zu gewährleisten. Die Kosten des Unterrichts betragen pro Kind und Jahr €500,-.

Können die Paten mit dem Patenkind in Kontakt treten?

Den geförderten Kindern und deren Familien wird der persönliche Kontakt zu den Paten angeboten. Der Kontakt zwischen Paten und Patenkindern wird über den GeyserHaus e.V. hergestellt.

Dem Wunsch der Paten kann nur in Absprache mit den Familien der geförderten Kinder entsprochen werden – ein persönlicher Kontakt soll also nicht als Voraussetzung für eine Förderung verstanden werden. Andererseits entsteht durch eine Patenschaft auch die Möglichkeit einer langfristigen Förderung der Kinder.

Wie werden die Kinder ausgewählt? Wo findet der Unterricht statt?

Die Auswahl der Kinder erfolgte im ersten Jahr mit Unterstützung von 5 Grundschulen im Einzugsgebiet des GeyserHaus e.V.: der 33. Schule, der Adam-Friedrich-Oeser-Schule, der Karl-Liebknecht-Schule, der Wiederitzscher Schule und der Carl-von-Linné-Schule. Die Einschränkung auf diese Schulen reduzierte zusätzliche Fahrtkosten für die Schüler, da der Unterricht zunächst in erster Linie an der Musikschule des GeyserHaus e.V. durchgeführt wurde.

Nach den großen Erfolgen der Spendenkampagne in den Jahren 2008 und 2009 können nun auch Kinder aus weiteren Stadtteilen an dem Programm teilnehmen. Kooperationen sind dabei bereits mit der Musikschule „Clara Schumann“, der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ und der „Neue Musik Leipzig“ Schule entstanden. Der Unterricht soll in jedem Fall wohnortnah stattfinden.

Wer definiert und prüft die Bedürftigkeit?

Die Projektträger haben als Anhaltspunkt für Bedürftigkeit den Besitz eines Leipzig-Passes definiert. Besonders Kinder mit Migrationshintergrund erfahren darüberhinaus besonders oft soziale Benachteiligung und können das Angebot wahrnehmen. Die Prüfung erfolgt möglichst unbürokratisch und diskret.

Zu welchem Zeitpunkt können weitere Kinder kostenlosen Unterricht erhalten?

Zur Zeit sind alle Plätze im Stipendiatenprogramm besetzt. Im September 2010 wird über die Aufnahmen neuer Stipendiaten entschieden. Bis dahin können Interessenten sich über das Anmeldeformular online auf eine Warteliste eintragen lassen. Oder rufen Sie uns an: 0341-912 74 97 – Ansprechpartner: Florian Schetelig

Wie wichtig ist die Motivation der Eltern?

Ohne die Unterstützung der Eltern ist eine Teilnahme am Projekt nicht sinnvoll. Die Eltern sollen ihr Kind unterstützen und motivieren, denn zum Unterricht gehört auch das regelmäßige Üben zu Hause. Auch müssen die Eltern einen Vertrag mit der jeweiligen Musikschule abschließen, der Rechte und Pflichten der SchülerInnen und der Schule regelt.

Welche Instrumente können erlernt werden?

Die Wahl eines Instruments und die Entscheidung für Gruppen- oder Einzelunterricht erfolgt in Absprache mit der Musikschule GeyserHaus. Um die Entscheidung zu erleichtern, können die Kinder zunächst im Rahmen einer musikalischen Grundausbildung verschiedene Instrumente kennenlernen und ausprobieren, um sich nach drei Monaten für eines zu entscheiden. Eine besondere Vorbildung ist nicht erforderlich. Es kann aber auch sofort mit einem bestimmten Instrument begonnen werden. Neben Gesangsunterricht bietet die Musikschule zum Beispiel folgende Instrumente an:

Gitarre Keyboard Bassgitarre Geige Cello Saxophon Klarinette Horn

Was passiert mit Sachspenden (z.B. Instrumente, Noten und anderes Zubehör) – werden die auch verwendet?

Spenden von Noten oder Instrumenten gehen in den Besitz der Musikschule GeyserHaus bzw. der beteiligten Musikschulen über und werden den geförderten Kindern für die Dauer des Angebots kostenlos zur Verfügung gestellt.

Welche Instrumente braucht die Musikschule?

Besonders Streich- und Blasinstrumente werden gerne als Spende entgegengenommen.